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  jobben als: Fahrradkurier

Das Hobby zum Beruf machen können Radfahrer: Wer wirklich fit und schnell ist, der kann zum Beispiel als Fahrradkurier jobben. Eine Arbeit, die trotz aller Strapazen sehr begehrt ist und die insbesondere bei gutem Wetter auch viel Konkurrenz bedeutet.

Aufgaben und Tätigkeiten: Das macht den Job aus

Der Job eines Fahrradkuriers ist schnell - mitunter sehr schnell. Etliche Kilometer am Tag mit dem Rad zurück legen, angekündigte Touren annehmen, beim Auftraggeber vorsprechen, dann die Ware von A nach B bringen - definitiv nichts für schwache Nerven oder Sportmuffel! Neben dem sportlichen Aspekt beinhaltet der Job noch weitere, durchaus angenehme Nebeneffekte: Fahrradkuriere sind nahezu den gesamten Arbeitstag an der frischen Luft - allerdings nicht nur bei strahlendem Sonnenschein, sondern auch bei Wind & Wetter. Ein wenig entspannter, aber nicht minder sportlich kann der Job als Kurier für private Zustelldienste sein: Hier werden keine spontanen Touren vergeben, sondern zum Teil feste Routen mit einer bestimmten Stückzahl an Briefen, Katalogen oder Waren abgefahren.

Voraussetzungen & Fähigkeiten: Das sollte man als Fahrradkurier mitbringen

Um als Fahrradkurier zu arbeiten, sollte man vor Allem zwei Dinge mitbringen: Ein sehr gutes Rad mit entsprechender Ausrüstung und die nötigen sportlichen Fähigkeiten. Um 50 Kilometer und mehr am Tag zu schaffen, also tatsächlich viele Aufträge erledigen zu können, sind körperliche Fitness und Ausdauer unabdingbar. Eine gute Ortskenntnis (ähnlich der eines Taxifahrers!) sowie die Fähigkeit, sich schnell auch in unbekannten Gegenden zu orientieren, sind ebenfalls eine wichtige Voraussetzung für den Job. Und: Mit einer gemütlichen Radtour hat die Arbeit nichts zu tun - wer als Fahrradkurier jobben möchte, der sollte nicht nur sportlich, sondern auch schnell unterwegs sein. Dies trifft zumindest auf die klassischen Kurierjobs zu - private Zustelldienste beispielsweise erwarten lediglich eine ganz bestimmte Auslieferungszahl innerhalb der vorgegebenen Stundenzahl.

Die technische Ausrüstung schließlich wird zum Teil vom Kurierdienst gestellt - mindestens das Funkgerät, über welches aktuelle Dienste vermeldet werden. Ein verkehrstaugliches Rad sowie gegebenenfalls ein Navigationssystem (erleichtert so manchen Auftrag erheblich!) muss man selbst mitbringen.

Verdienstmöglichkeiten: Das bringt der Job

Der Job als Fahrradkurier ist verschiedensten Faktoren ausgesetzt. Neben Wind und Wetter ist es auch die Auftragslage sowie das eigene Tempo, welche sehr unterschiedliche Tagessätze hervorbringen. Wer selbständig für einen oder mehrere Kurierdienste fährt, der wird meist pro Auftrag bezahlt. Hier kommt es vor Allem auf Schnelligkeit an: Ist man zu langsam, werden eingehende Aufträge oft an andere Fahrer vergeben. Wieviel man im Einzelnen verdient, kann daher stark variieren. Im Schnitt kann mit einem Tagessatz zwischen 50 und 150 Euro gerechnet werden - bei vollem Einsatz mehr, unter schlechten Bedingungen auch weniger. Einige Kurierdienste wie beispielsweise private Postzustelldienste zahlen auch einen Stundenlohn - dieser liegt im Schnitt etwa zwischen fünf und zehn Euro. Eine andere Abrechnungsmöglichkeit ist hier die pro ausgeliefertem Brief oder Katalog - was auf einen ähnlichen Stundenschnitt hinausläuft.