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  jobben als Kellner

Der Kellner, die Kellnerin sind das Bindeglied zwischen Küche bzw. Theke und Gast: Bestellungen aufnehmen, Getränke und Speisen servieren und das Abkassieren zum Schluss gehören deshalb zu den typischen Aufgaben. Je nach Betrieb kann die Arbeit variieren: Nicht überall gehört das Servieren am Platz dazu, und in Bar und Club können auch Getränke mixen und Bier ausschenken auf dem Plan stehen. In kleineren Läden ist es außerdem möglich, dass neben dem eigentlichen Kellern, Servieren und Bedienen auch Mithilfe in der Küche, beispeilsweise beim Dekorieren der Speisen oder beim Reinigen erwartet wird.

Voraussetzungen und Fähigkeiten: Was man als KellnerIn mitbringen sollte

Belastbarkeit ist eine nicht zu unterschätzende Eigenschaft, die jeder Kellner mitbringen sollte. Auch bei Hektik und Stress nicht die Nerven zu verlieren und jedem Gast ein Lächeln zu schenken - wer das kann, ist für den Job bestens geeignet. Zum Servieren mehrerer Teller und Gläser gehört außerdem auch eine gewisse Portion Geschicklichkeit - ohne die geht es nicht. Die Bereitschaft zu Schichtdienst (wird oftmals erwartet) bzw. zur Arbeit auch in den Abendstunden oder am Wochenende sind ebenfalls gute Voraussetzungen, einen heißbegehrten Kellner-Job zu ergattern. Auch in punkto Äußerem Auftreten kann der Arbeitgeber Erwartungen stellen: Ein gepflegtes und ansprechendes Äußeres wird in hochdekorierten Gastrobetrieben vorausgesetzt, während Szenelokale gern auch ausgefallene Bewerber mit eigenem Stil bevorzugen.

Verdienstmöglichkeiten: Das bringt der Job

Der Stundenlohn für den Job als KellnerIn variiert - je nachdem, ob es sich um einen Szeneclub oder eine Studentenbar, die Eckkneipe oder ein Sterne-Restaurant handelt. Dabei müssen angesehene Gastrobetriebe nicht automatisch mehr zahlen als andere. Der durchschnittliche Stundenlohn für ungelernte Servicekräfte liegt dabei etwa zwischen acht ( 8,50 ) und zwölf Euro pro Stunde, gegebenenfalls auch mehr. Neben dem eigentlichen Lohn jedoch bietet dieser Nebenjob noch ein ganz besonderes Extra, welches ihn so besonders begehrt macht: Das Trinkgeld. Es gilt als Dankeschön des Gastes für seine Zufriedenheit und wird entweder einem Kellner persönlich oder für das gesamte Team überreicht. Einige Betriebe sammeln das Trinkgeld bis zum Monatsende und zahlen es dann, gerecht aufgeteilt, an ihre Bediensteten aus. In anderen Betrieben darf jeder sein eigenes Trinkgeld behalten. Wie hoch dieses liegt, hängt dabei ebenfalls stark vom jeweiligen Etablissement ab - je höher die Rechnung ausfällt, desto höher auch das (potentielle) Trinkgeld. Erfahrene Jobber nennen das Kellner-Trinkgeld daher auch gern ihr "Zweites Monatsgehalt".